Stiftung

Für die Krebsliga Aargau als initiale Ideenträgerin stellte sich die Frage, in welcher Organisationsform das Krebsregister am erfolgreichsten zu betreiben ist. Man entschloss sich zur Gründung einer von den aktuellen Strukturen des kantonalen Gesundheitswesens unabhängigen Stiftung. Dies wurde als vorteilhaft angesehen, da der Aargau im Gegensatz zu anderen Kantonen keine eigene Universität besitzt, dem das Krebsregister als epidemiologische Institution zugeordnet werden könnte. Zudem hätte eine einseitige Eingliederung in einem der Spitäler des Kantons eine flächendeckende Identifikation mit dem Register erschwert. Die Identifikation mit dem Krebsregister war in den ersten Jahren des Bestehens für eine erfolgreiche Datensammlung zentral wichtig, da noch keine gesetzliche kantonale oder nationale Verpflichtung bestand.
Am 26. Mai 2011 wurde von der Krebsliga Aargau als Stifterin die „Stiftung Krebsregister Aargau“ gegründet.

Link zum Handelsregisterauszug der Stiftung Krebsregister Aargau

Mit dem Inkrafttreten des Krebsregistrierungsgesetzes per 1. Januar 2020 führt die Stiftung eine kantonale Staatsaufgabe aus.